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Drehmomentmessung

Maschinenbelastung sichbar machen



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Abb. 1: Anordnung zur zeitgleichen Belastungsmessung
Abb. 2: Vollbrückenschaltung mit
4 aktiven Dehnungsmessstreifen (DMS) in Längsdehnung
 
Abb. 3: Elektrische Shunt-Kalibrierung
  • Wellenbrüche? – Wissen warum!
  • Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit
  • Service-Konzepte mit Remote Monitoring

Maschinenhersteller wählen Antriebskomponenten wie Getriebe, Kupplungen, Motoren und Umrichter so aus, dass den Arbeitsmaschinen das erforderliche Drehmoment bei der gewünschten Arbeitsdrehzahl zur Verfügung steht. Aus Kostengründen müssen Getriebe oder Kupplungen immer mehr Leistung übertragen und auch kleiner und leichter werden. Plötzlich entstehen dann gefährliche Drehschwingungen oder sogar Schwingbrüche.

Antriebsspezialisten wissen, dass spätestens nach dem zweiten Wellenbruch an der baugleichen Maschine Drehmomentmessungen mit Dehnungsmesstreifen (DMS) notwendig werden. Nur über mechanische Drehmomentmessung lassen sich sowohl die statischen als auch die dynamischen Belastungen über mehrere Wochen hochfrequent messen. Zusätzlich wird untersucht, ob in der Maschine kritische Eigenschwingungszustände vorliegen.

Abb. 1 zeigt die Messanordnung an der Ober- und Unterspindel eines Walzwerksantriebes zur zeitgleichen Drehmomentmessung. Dehnungsmesstreifen werden auf der tordierenden Welle appliziert (Abb. 2), als Wheatstone-Brücke verschaltet und gegen Feuchtigkeit und Verunreinigung geschützt. Die zusätzlich zu montierenden Telemetrie-Komponenten sind auf der Titelgrafik dargestellt. Der Sensorsignal-Verstärker und die Antenne rotieren mit der Welle mit. Über die stationäre Pickup-Antenne und die Auswerteeinheit werden sowohl die DMS-Brückenspeisung als auch die modulierten Drehmomentsignale übertragen.

Die Messergebnisse können mit den Überwachungssystemen VIBNODE, VIBROWEB XP oder VIBRONET Signalmaster kontinuierlich aufgezeichnet werden.

 

Ebenso möglich sind:

  • Überlast-Monitoring mit Vor- und Nachgeschichte,
  • Belastungskollektive z. B. nach RainFlow-Verfahren,
  • Frequenz- & Ordnungsanalysen.
Abb. 4 zeigt das Anfahrverhalten eines Synchronmotors an einem Turbokompressor in Chile. Die beim Anfahren automatisch aktivierten Messungen werden zur Ferndiagnose per eMail zum Antriebsspezialisten nach Deutschland übertragen.

 
 


 
  Abb. 4: Anfahren eines Synchronmotors mit unzulässigen Zusatzbeanspruchungen.
 
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Anwendung

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Deutsch

 

Katalog

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Hardware set für VIBROWEB XP
(demnächst verfügbar)